
Westennachbauer
Wir fertigen seit 16 Jahren Hundeschutzwesten. In dieser Zeit haben wir sehr viele Erfahrungen sammeln können. Vor allem aber auch durch die aktive Kundschaft, die immer wieder gute Ideen und Verbesserungs- vorschläge gemacht hat, wurde die Weste immer weiter verbessert. Heute gibt es auf dem Markt leider viele Anbieter, die von sich glauben, auch Hundeschutzwesten fertigen zu können. Ihnen fehlt in den meisten Fällen jedoch die Erfahrung und die Ergebnisse sehen entsprechend aus. Zum einen schaffen sie es nicht eine optimale Passform zu fertigen, zum anderen verzichten sie aus unserer Sicht auf ganz wichtige Details an der Weste. Für den Kunden ist es natürlich äußerst schwierig zu entscheiden, welche Weste er kaufen soll. Er entscheidet sich erst für eine kostengünstigere Weste, um dann festzustellen, dass sie doch nicht seinen Ansprüchen gerecht wird. Es gibt leider keine Norm, wie bei anderen Artikeln, nach denen man die Westen vergleichen kann. Es sind Westen auf dem Markt, die nicht annähernd unsere Qualität erreichen. Natürlich sind sie oft günstiger, erfüllen aber bei weitem nicht ihren Zweck.
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Es ist tatsächlich besser, den Hund ohne Weste jagen zu lassen, als mit einer Weste, die überhaupt nicht passt und den Hund daher behindert. Wenn dann auch noch Materialien eingesetzt werden, die für die Sache nur bedingt geeignet sind, sollte man besser auf so einen Artikel verzichten. Wir erleben es leider oft, dass der Kunde eine Schutzweste eines anderen Anbieters gekauft hat, die von der Passform absolut nicht für den Hund geeignet war. Wir haben auch schon mal diese Westen auf Wunsch des Kunden versucht zu ändern und stellten dabei fest, dass nicht nur die Maße nicht zum Hund passten, sondern auch ein Material verwendet wurde, welches nur 1/3 an Durchstoßfestigkeit hatte. |
Es gibt auch Anbieter, die Westen zum selber nähen anbieten. Leider sind schon viele Kunden auf dieses Geschäft hereingefallen. Eine Näherin, die sich noch nie mit einer Hundeweste beschäftigt hat, kann nicht von heute auf morgen eine solche Weste nähen. Selbst einer gelernten Näherin fehlen hierfür die Erfahrung und das Werkzeug. Weiter sollte man bedenken, dass im Falle einer Erweiterung oder Reparatur die erforderlichen Materialien nicht zur Verfügung stehen, da man diese nicht in jeder Kurzwarenabteilung kaufen kann. Unsere Mitarbeiter sind alle lange unterwiesen worden und haben jahrelange Erfahrung im nähen der Westen. Wir haben es immer wieder erlebt, dass selbst Fachnäherinnen nach mehreren Versuchen aufgegeben haben.Andere Anbieter glauben mit so genannten Panzern mit Durchstoßfestigkeiten von bis zu 1600 N die optimale Lösung gefunden zu haben. Hierbei sollte man aber wissen, dass die eingesetzten Materialien (Para-Aramid) nur bedingt verwendet werden können. Dupont, der Erfinder dieser Waren wie Kevlar und dergleichen, weißt ausdrücklich darauf hin, dass diese Materialien nicht UV-beständig sind und keine Feuchtigkeit vertragen. Die UV-Belastung durch Sonne und Lampenlicht führt dazu, dass das Material bis zu 75 % seiner Festigkeit verliert. Rechnerisch sind das bei einer Angabe von 1600 N dann nur noch 400 N. Zudem können die Materialien in Verbindung mit Feuchtigkeit ihre Schutzwirkung vollständig verlieren.
Es wird zudem auch Ware angeboten, die gewebt wird. Das hat zur Folge, dass die Löcher in der Weste schon vorgegeben sind, auch wenn sie noch so eng gewebt werden. Der Keiler findet die Löcher. Wir setzen für unsere Artikel generell nur Maschenware ein. Aus der Kundschaft bekommen wir immer wieder fremde Westen angeboten, mit denen der Kunde nicht zufrieden ist. Wir benutzen diese Ware zu Dokumentationszwecken und bei Warenpräsentationen. Für andere Zwecke sind sie nicht zu gebrauchen. Hierbei sind leider auch immer wieder Schutzwesten, die in der Presse von absoluten Laien als gut bewertet wurden, die sich aber in der Praxis nicht bewährt haben. Wir fragen uns immer wieder, wie solche Autoren, die von der Materie keine Ahnung haben, dazu kommen solche Dinge schön zu schreiben. In einem Fall wurde sogar der Durchstoßwert fälschlicherweise in Joule (Energie, Arbeit) und nicht in Newton (Kraft) angegeben. Leider ist der Hundeführer durch solche Berichte total verunsichert und weiß oft nicht, wie er sich entscheiden soll. Eventuell ist er gut beraten sich bei Freunden zu erkundigen, wie sie mit ihrer Weste zufrieden sind. Dabei sollte er jedoch darauf achten, dass die Hunde auch an Schwarzwild gehen und die Westen sich hierbei schon als Schutz bewährt haben.
Bei der Entscheidung für eine Weste sollte man auch über die Lieferzeit nachdenken. Einige Hersteller benötigen bis zu 8 Wochen. Entscheidet sich der Hundeführer erst während der Saison für eine Weste, ist diese schon wieder beendet wenn er die Weste erhält. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich die Kunden erst kurz vor oder während der Saison für den Kauf einer Weste entscheiden. Obwohl jede von uns gefertigte Weste eine Maßanfertigung also ein Unikat ist, sind wir in der Lage auch in der Saison innerhalb von 6-8 Werktagen zu liefern. In Notfällen haben wir die Weste auch innerhalb von 1 Tag geliefert. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass wir auch Reparaturen und Änderungen ausführen. Die Waren müssen allerdings vorher gewaschen werden. (lt. Etikett) Diese Arbeiten sind für unsere Mitarbeiter sicher nicht so angenehm, da die Westen doch sehr stark nach Hund riechen. Wir glauben aber, dass der Kunde diese Leistung zu schätzen weiß. Wir haben sehr viele Stammkunden, die uns ihre Schutzwesten außerhalb der Saison zur Reparatur und Änderung schicken. Es ist allerdings schon wünschenswert, dass diese Aufträge nicht unbedingt in der Saison kommen, da wir in dieser Zeit sehr ausgelastet sind. Wir fertigen nicht nur die Schutzwesten für den Hund, sondern aus dem gleichen Material auch noch den Beinschutz für den Hundeführer. Zudem bieten wir aus reinem Cordura Material eine Jacke und einen Kopfschutz für den Hundeführer an.








